So meine Lieben nachdem ihr ja so gequaengelt habt folgt nun der letzte Blogeintrag aus der Hoehe in La paz :) Morgen geht die Reise weiter. Um halb 10 Ortszeit werden wir in die Flotta steigen und aufbrechen richtung Pongo/ Cochabamba. Am Montag werde ich dann mit dem richtigen Teil meines freiwilligen sozialen Jahres anfangen. Bis her war es eher Sprachkurs und Erkundungstour durch La Paz! Der VErkehr den ich im ersten Eintrag noch als ueberaus laestig betitelt habe erweist sich nun als ueberaus praktisch. Wenn man irgendwo hinmoechte schat man nicht auf eine busfahrplan, denn sowas gibt es hier nicht:D, sonder stellt sich an die Strasse wartet 1 Minute und schon naehert sich der naechste Minibus ( etwas kleinerer VW- Bus) wo eigentlich 8 Leute in Deutschland drin fahren duerften hier aber man locker die doppelte Anzahl auf den umgebauten sitzbaenken platznimmt. Immer mit von der Partie die lockere und froehliche Cumbia Musik die einem auch ganz schoen auf die nerven gehen kann. Aus dem Fenster lehnt der"joven" und ruft die Haltestellen aus, da die aber meistens so schnell die plaetze und strassen herunterleiern sollte man lieber auf die Schilder die in der Windschutzscheibe kleben achten:D Und wenn man das nicht tut und mein eventuell Alto Obrajes , der Stadtteil in dem ich wohne , verstanden zu haben dann landet man ganz einfach 500 meter tiefer in Obrajes einem andern Teil. Muss sich dann ein Taxirufen, was weitausbequemer ist oder laeuft 1 1/2 Stunden wenn man zu geizig ist den Berg hinauf. Und das meine lieben sind keine Metermorphosen sondern entspricht der Wahrheit. Jetzt zum vergangenen Wochenende auch das moechte ich euch nicht vorenthalten. Lucia, eine andere Freiwillige und ich waren Haeuser bauen, ja ihr habt richtig gehoert. Im Februar dieses Jahres sind naehmlich am Osthang La Paz durch massive Regenfaelle die Hauser weggeschwemmt worden und seit 6 Monaten muessen die armen Menschen dort in Zelten schlafen. Und ich moechte nur erwaehnen dass die Temperatur hier nachts IMMER Minusgerade erreicht! Naja die Organisation hiess "Un Techo para mi Paìs" (http://www.untechoparamipais.org/pagina-principal/where-we-work/bolivia) und wird von Suedamerikanischenfreiwilligen geleitet. Das gibt es nicht nur in Bolivien sondern in ganz Suedamerika. Nicht nur in Notfaellen, wie es diesesmal ist, sondern auch fuer andere Situationen sind sie verantwortlich. Also sind wir mit 140 jungen Leuten ueber Schueler und Studenten( da gehoerten wir natuerlich zu:D) sind wir mit 4 Bussen zu dem betroffenen gebiet gefahren. Haben in einer Steinkirche, die bereits vorher aufgebaut worden war ( die Kirche steht hier auf dem "Campo" zuerst, denn gerade diese Menschen finden ihren Halt im Glauben) , ohne Wasser, ohne Strom, ohne Bad auf dem Fussboden geschlafen. Danke Mami, dass du mir doch noch die Isomatte angedreht hast:D. Morgens um6.30 Uhr war wecken angasagt und in unseren 4er Gruppen ging es dann los. Werkzeuge: 2 Spitzhacken und Arbeitshandschuhe. Der Boden ein Stein und Sandfeld, der auch nachdem man 60cm tiefe und 20cm breite Loecher gebuddelt hatte, nicht feucht wurde. NAch diesem ersten 9 stuendigen arbeitstag waren die Handschuhe kapput. Die knie aufgeschuerft, die Haende kaputt, und Sonnenbrand war auch mit von der Partie:D. Aber alle sind gluecklich aber totmuede ins ins BETT gefallen. Der Sonntag war weitaus amuesanter . Zwar hatten wir tierischen Muskelkater"macurca" doch ging es viel schneller. Die Waende wurden aufgestellt und das Dach befestigt. Wenn man sich nicht ordentlich festhaelt kann es auch mal leicht passieren das man beim Nagelhereinhauen vom Dachfaellt, von den netten Machobolivianern aber schnell versorgt wird. Am Ende standen 15 Haeuser, die Klamotten waren irre dreckig und alle waren gluecklich. Das war bisher mein grosstes Arbenteuer hier! Im Dezember findet das das naechste mal statt und auch dort werde ich wieder dabei sein. So , meine Lieben das war ein kleiner Einblick, alles zu schrieben ist unmoeglich . Und bitte verzeiht meine Rechtschreibfehler aber diese Tastaturen hier sind der Horror. Z und y sind vertauscht es gibt kein ss:D und ae/ue/oe gibt es auch nicht. Achso und die Buchstaben stehen in diesem einzigartigen Internetcafe nicht auf den Tasten also muss ich raten:)
Wenn ich mich in Cochabamba zurechtgefunden habe und Zeit habe melde ich mich bald wieder
Eure Sophie
Achso Mami und Papi: Leider hat es hier auch nichts gebracht dass ihr mich Ann-Sophie genannt habt. Hier finden sie es ganz natuerlich, dass wenn ich mich mit Ann-Sophie vorstelle, Ann heisse. Und wenn ich Sophie sage dass klingt es wie bei den Hessen Sofffi. Vielleicht stelle ich mich nur noch mit Sophia vor, das klappt komischerweise:D
P.S. Mir geht es super hier!!
mag ich ann! ;) das klingt alles sehr spannend. mach weiter so und schöne grüße aus dem verregneten london ! küsschen !
AntwortenLöschenLiebe Sophie denke oft an dich, schön, dass es dir gut geht!! Mir war bis jetzt nicht klat wie ähnlich unsere Namen doch sind:) Grüße aus Braunschweig
AntwortenLöschenSophia ist auch nett ;)
AntwortenLöschenIst schließlich mein Zweitname und hier rege in Gebrauch, komisches Gefühl
Aber besser als Elissabäth oder Äli genannt zu werden, aber wenn es meist noch wie Soffi klingt^^